Schüleraustausch der 9f nach Objezierze/Polen vom 24.9.-28.9.2001


Erlebnisse und Eindrücke - aufgeschrieben von Lea

 

1. Tag. Montag der 24.09.2001

Nach der langen, acht stündigen Zugfahrt, kamen wir um 18.03 Uhr am

Bahnhof  in Posen an, wo auch schon ein Bus wartete, der uns nach

Objezierze bringen sollte. Nach einer Stunde, in Objezierze angekommen,

standen die polnischen Schüler und Schülerinnen, bei denen wir unterkommen sollten schon auf der Schloßtreppe. Wir wurden in einen mit Holz verkleideten Saal geführt, wo der/die Schulleiter/in uns begrüßte, wir uns  alle, auch die polnischen Schüler/innen, uns mit vorstellten und wir, nach dem gemeinsamen Teetrinken, in unsere Gastfamilie eingeteilt wurden. Jeder ging oder fuhr dann mit seiner/seinem Gastgeber/in nach Haus.

 

2. Tag. Dienstag der 25.09.2001

Auf dem Plan, den wir bekamen, stand:

09.00 Besichtigung des Schulmuseums/Computer/Mathematik in Gruppen

11.00 Offizielle Begrüßung vor der Schule/Frühstücks-/Teepause/Musizieren/ Spielen/ Zeichnen/Besichtigung der Schule (nur Teilweise)

13.30 Mittagessen in der Mensa - alle Teilnehmer

15.00 Treffen im Rathaus in Oborniki/Begrüßung vom Bürgermeister

16.00 Schwimmhalle in Oborniki (oder Freizeit in Oborniki)

18.00 Treffen der Klasse mit den Lehrern

19.00 Abendessen (Jeder bei seiner Gastfamilie)/Freizeit bei Gastfamilien (die Meisten sind ins Bett gefallen!)

(Alles rot markierte hat aus zeitlichen Gründen nicht stattgefunden)

 

An diesem Tag erlebte und erfuhr ich viel über die Geschichte des Schlosses. Wir haben alles ganz genau erklärt bekommen, doch es war letztendlich so viel, dass mein Kopf anfing zu qualmen und ich die Hälfte wieder vergaß. Als wir dann im Computerraum ankamen sollten wir eine Einladung zur Disco, die am letzten Tag stattfinden sollte, im Malprogramm erstellen. Fertig damit ging es weiter zur Begrüßung vor der GANZEN Schule. Der Schulleiter und unsere  Klassensprecherin und unser Lehrer hielten eine kurze Rede, es gab Ablaus und es ging weiter zur Teepause, die ich auch gut gebrauchen konnte, denn mir taten mittlerweile so die Beine weh, dass ich mich förmlich in den Stuhl schmiß. Nach der Teepause besichtigten wir die Schule. Wir wurden in zahlreiche Räume geführt, w.z.B. in den Textielraum, in den Kosmetikraum, in die Bücherei und in viele andere Räume in denen Unterricht stattfand. Danach ging es zum essen in die Mensa, wo es als Vorspeise eine Suppe und als Hauptmenü Hühnchen, klein gemachtes Möhren- und Erbsengemüse, Reiß und Rosinensoße gab. (Ich hab schon besseres gegessen!) Nach dem essen fuhren wir nach Oborniki um den Bürgermeister zu begrüßen. Es wurden wieder lange Reden gehalten, und wir konnten am Ende Fragen stellen. Endlich konnten wir uns dann von unseren Stühlen erheben und es ging in das neue Schwimmbad von Oborniki oder zum Einkaufen in den Ort. Als wir dann von Oborniki nach Objezierze zurückkamen, trafen wir uns mit unserem Lehrer ohne die Polen in einem Raum und redeten über Probleme in unseren Gastfamilien und über unsere Eindrücke. Dann ging es nach Haus und es wurde Abendbrot gegessen, wonach wir von unseren Gastgebern und Gastgeberinnen wieder ins Schloß geführt worden sind wo wir bestimmt die Hälfte der Schule im Kreis sitzend vorfanden. In der Mitte saß ein Mädchen in unserem Alter mit ihrer Gitarre und alle haben gesungen (wir auch!). Zum Abschluß haben wir noch polnische und deutsche Spiele gespielt und dann gingen wir wieder nach Haus.(...und fielen ins Bett !)

 

3.Tag. Mittwoch der 26.09.2001

 

Auf dem Plan stand:

09.00 - 16.00 Ausflug nach Posen/Besichtigung von: Altmarkt, Rathaus, Pfarr- kirche/Stadtbummel/McDonalds/Rundkaufhaus/Nationalmuseum/Modeaus- stellung/ Freizeit/Shopping

16.00 Mittagessen in der Mensa

17.30 Sportfest/Fussballspiel/Stadion

19.15 Abendessen/Freizeit

(Alles rot markierte hat aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht stattgefunden!)

 

Wir fuhren nach Posen, besichtigten einige Gebäude und bekamen unsere Freizeit, die ich auch brauchte, denn mir qualmte mal wieder der Kopf. Um 16.00 Uhr wieder in Objezierze angekommen, aßen wir Mittag in der Mensa, wonach das Fussballspiel geplant war, doch wir sagten es ab, da wir von dem Posenausflug  kaum noch stehen konnten. Um 19.15 Uhr gab es dann wieder Abendbrot und danach ging es dann wieder zum Singen ins Schloß.

 

4.Tag. Donnerstag der 27.09.2001

 

Auf dem Plan stand:

08.00 Nach Wunsch - Wochenmarkt in Oborniki

09.15 Gemeinsames Kochprojekt (Anders geplant)

13.00 Präsentation - Medien/Presse und Gäste

13.30 Mittagessen

14.30 Ausflug nach Stobnica zur Wolfsstation

18.30 Abendessen

19.00 Freundschaftsabend - Disco in der Mensa

   

Wir fuhren um 8.00- 9.00 Uhr eine Stunde zum Wochenmarkt, in Deutschland als Polenmarkt bezeichnet. Danach ging es ans Gemeinsame Kochprojekt was jedoch anders ablief. 6 Deutsche von uns und 6 Polen gingen gemeinsam backen, darunter auch ich. Wir backten süße Marmeladenhörnchen. Die anderen gingen und schmückten den Discoraum  und machten einen kleinen Mathewettbewerb. Danach gab es wieder eine Teepause in der wir alle mit Schulleiter und unseren Lehrern unsere Hörnchen aßen und Tee trunken. Zum Schluss kam die Presse dazu und es wurden 2 unserer Schülerinnen interviewt und dann ging es schon wieder zum essen in die Mensa, wo wir uns das

Essen förmlich rein quetschten. Dann schleppte ich mich als Kugel gefuttert zum Bus und dann fuhren wir zur Wolfsstation wo mein  Schädel wieder zum Platzen gebracht wurde. Um 18.30 gab es dann (endlich) wieder Abendbrot und danach ging es zur Disco wo wir von jodelnder Schlagermusik empfangen wurden. Meine Freundin einige Polen und ich gingen zum jodelnden Livesänger und quetschten so lange an ihm rum bis er nachgab und er wenigstens jede 15 Minuten wieder Techno auflegte. Um 22.30 Uhr war Schluss und es ging nach

Haus.

 

5.Tag. Freitag der 28.09.2001

 

Auf dem Plan stand:

08.00 Treffen in der Schule/offizieller Abschied/Abfahrt nach Posen

10.10 Abfahrt nach Clenze mit dem Zug

 

Wir trafen uns um 8.00 Uhr wieder in dem Saal in dem wir auch empfangen wurden und es wurde von der Seite der polnischen und auch von unserer Seite aus eine Abschiedsrede gehalten. Als wir uns dann an der Treppe von jedem Einzelnen verabschiedeten kullerten bei der einen oder anderen polnischen Schülerin die Tränen und um 10.10 Uhr kullerte unser Zug nach Clenze und die achtstündige Reise begann erneut.

 

Mir ist in Polen ganz besonders die Gastfreundlichkeit und die Fröhlichkeit unter den Leuten aufgefallen und es hat mich sehr beeindruckt. Fast jeder polnische Mensch der dir auf der Straße entgegengekommen ist hatte ein lächeln auf dem Gesicht. Auch ist mir aufgefallen, dass Polen den Straßenverkehr teilweise etwas anders regelt, w.z.B.:man muss nur  wenn vier oder mehr Personen am Zebrastreifen stehen anhalten,... .

Man hat auch gemerkt, dass die Polen versucht haben für ihr Land zu werben und uns den Aufenthalt so schön wie möglich zu machen, da sie uns nur die schönsten Seiten ihres umfeldes, wie das Schloß, die mit gold verzierte Kirche,...gezeigt haben, doch hat man was über das andere Umfeld gefragt, wurden sie unsicher.

Sonst hat es mir sehr gut in Polen gefallen.

 

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