Schüleraustausch der 9f nach Objezierze/Polen vom 24.9.-28.9.2001


Erlebnisse und Eindrücke - aufgeschrieben von Désirée

 

Montag, 24.9.2001

Am Montag Morgen versammelte sich die ganze Klasse am Salzwedeler Bahnhof. Um 10.10 Uhr fuhr unser Zug ab. Wir waren auf dem Weg nach Polen. Vor uns lagen 8 Stunden Zugfahrt. Während dieser zeit haben wir viel geredet, gelacht und irgendwelche Spiele gespielt. Um 18.03 kamen wir in Posen an. Dort wurden wir von Adam Malinski abgeholt. Adam Malinski war der Dolmetscher bei allem möglichen Angelegenheiten. Vom Posener Bahnhof fuhren wir nach Objezierze. Dort wurden wir vom Schulleiter, Roman Ostrowski, und unseren Gastschülern willkommengeheißen. Danach erfolgte die Verteilung zu den Gastgeberfamilien. Ich war das einzige Mädchen, welches bei einem Jungen und seiner Familie untergebracht war. Deren Wohnung war sehr klein, aber ich habe das Zimmer der Schwester für mich bekommen. Sie war 8 Jahre alt und ganz niedlich, obwohl wir uns kaum verständigen konnten. Nach dem Abendessen mit der Familie haben Robert und ich uns noch mit ein paar anderen aus Objezierze getroffen. Gegen 23.00 Uhr kam ich dann endlich ins Bett.

 

Dienstag, 25.9.2001

Um es gleich zu sagen: Ich fand, dass Dienstag der schlimmste Tag war. Ich denke es ging fast allen so. Am Dienstag haben wir das Schlossmuseum besichtig und Adam Malinski hat von der Geschichte des Schlosses erzählt. Dann war offizielle Begrüßung vor dem Schloss. Wir sind der ganze Schule vorgestellt worden, und der Schulleiter, Roman Ostrowski hat eine Rede gehalten. Im Laufe der folgenden Tage mussten wir uns noch viele Reden anhören. Dann hatten wir Teepause und haben im Schloss die Räume angeguckt, die für schulische Zwecke genutzt werden. Danach war es Zeit für das Mittagessen in der Mensa. Ich fand das Essen an dem Tag nicht so toll. Um 15.00 Uhr hatten wir ein Treffen mit dem Bürgermeister von Oborniki. Dort mussten wir wieder eine Rede anhören, durften zum Schluss aber auch Fragen an den Bürgermeister stellen. Danach konnten wir in die Schwimmhalle von Oborniki gehen, oder wir konnten einkaufen gehen. Meine Gruppe hat fast nur auf einer Bank gesessen und darüber geklagt das wir nach Hause wollten. Als wir wieder in Objezieze waren, hat sich meine V lasse mit unseren Lehrern getroffen und wir haben darüber geredet wie es uns hier gefällt. Ich sagte es ja schon, viele wollten einfach nur noch nach Hause.

 

Mittwoch, 26.9.2001

Am Mittwoch sind wir nach Posen gefahren. Als erstes mussten wir uns ein paar Dinge ansehen, so wie den Altmarkt, das Rathaus und zwei Kirchen. Danach noch ins Nationalmuseum um eine Modeausstellung anzusehen und dann hatten wir Freizeit zum Einkaufen. meine Gruppe und ich waren erst einkaufen und haben uns dann in einer Pizzeria was zu Essen bestellt. Um 17.00 Uhr waren wir wieder in Objezierze und mussten Mittagessen in der Mensa. Wir hatten fast alle vorher was gegessen und wollten eigentlich nichts mehr essen, aber wir haben doch gegessen. Und heute schmeckte das essen ausnahmsweise auch mal.

 

Donnerstag, 27.9. 2001

Am Donnerstag sind wir morgens als erstes zum Wochenmarkt nach Oborniki gefahren. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit, ich denke wir hätten noch länger bleiben können, weil es dort sehr viel gab, und das meistens auch billig. Zurück in Objezierze haben 6 Leute von uns an einem Kochprojekt teilgenommen, die anderen haben sich aufgeteilt und haben entweder Matheaufgaben bekommen, oder durften an die Computer gehen. Dann mussten wir uns wieder einmal aufstellen um ein Foto von uns machen zu lassen, diesmal für die Zeitung. Um 13.00 Uhr gab es Mittagessen in der Mensa, und dann fuhren wir nach Stobnica, zur Wolfsstation. Als wir von der Wolfsstation zurückkamen, gab es Abendessen bei den Familien und dann war Abschiedsdisco in der Mensa bis 22.00 Uhr.

 

Freitag, 28.9.2001

Um 8.00 Uhr haben wir uns an der Schule getroffen, alle schon mit gepackten Sachen. Dort verabschiedeten wir und von einander und wurden dann mit dem Bus nach Posen gebracht. Um 10,10 Uhr fuhr unser Zug nach Salzwedel. Um 18.43 kamen wir in Salzwedel an. Ich muss sagen, dass ich sehr froh war wieder zu Hause zu sein.

 

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