Schüleraustausch der 9f nach Objezierze/Polen vom 24.9.-28.9.2001


Erlebnisse und Eindrücke - aufgeschrieben von Christian

 

Die Zugfahrt war sehr langweilig. Wir mussten öfters mal umsteigen und sie verlief von Salzwedel über Magdeburg nach Berlin. Von dort aus ging es dann über die Grenze bei Frankfurt (an der Oder) nach Posen. Mit dem Bus sind wir dann nach Objezierze gefahren, wo man schon auf uns gewartet hatte. Im (Internats-) Schloss gab es dann Tee und Kekse und wir wurden in die Familien eingeteilt. Ich kam zu Marek, er wohnte in einem Dorf etwas entfernt von Objezierze. Marek lebt mit seiner Mutter und seinem Onkel zusammen und sprach sehr gut Englisch. Er und seine Familie sind sehr nett und es gab auch kaum Verständigungsprobleme.

Am nächsten Tag besichtigten wir das Internats-Schloss von Objezierze und sogar Lernräume, wie wir sie nicht haben. Als nächstes wurden wir offiziell vor der Schule begrüßt, das war ein bisschen wie im Zoo, alle haben auf uns geguckt. Dann war auch schon Mittag. Gegessen wurde in der Mensa; Vorweg eine Suppe und danach Hähnchen mit Reis und Wurzelgemüse. Nach dem Essen ging es dann gleich weiter nach Oborniki. Dort wurden wir dann vom Bürgermeister begrüßt. Er hat eine Rede über die Kommunalpolitik in Oborniki gehalten. Zuletzt gab es noch Freizeit in Oborniki. In Objezierze angekommen, hatten wir Zeit zum Abendessen, aber danach war ein toller Abend: Es wurden, im Schloss, polnische Lieder gesungen und Spiele gespielt. Abends sind wir dann aber nur so in die Betten gefallen.

Am Mittwoch stand ein Ausflug nach Posen auf dem Programm. Dort haben wir zwei Kirchen besichtigt, eine größer als die andere, den Altmarkt und das Rathaus gesehen. Danach gingen wir zu einer Modeausstellung und hatten wieder viel Zeit zum shoppen. am späten Nachmittag gab es wieder Essen in der Mensa. Diesmal: Pilzsuppe vorweg und danach Putenschnitzel mit Kartoffeln. Am Abend saßen wir dann wieder in der Runde und haben gesungen und gespielt.

Donnerstag war eigentlich der interessanteste Tag: Wir sind zuerst zu einem Wochenendenmarkt nach Oborniki gefahren. Danach hat eine Gruppe, inklusive mir, Hörnchen gebacken, während die anderen gespielt oder gerechnet haben. Gegen Mittag kam dann die Presse. In der Mensa gab es dann zum letzten mal Mittag: Braten mit Kartoffeln und Sauerkraut. Danach sind wir dann zur Wolfstation in Stobnika, was sehr interessant war, gefahren. Es gab dort mehrere Gehege mit Wölfen, wir haben aber leider diese besondere Pferdeart gesehen. Abends gab es eine Disco in der Mensa, es war sehr lustig.

Am nächsten Tag wurden wir mit Tränen vergießen verabschiedet, die Zugfahrt war aber trotzdem wieder sehr langweilig! aber in Salzwedel wurden wir dann von unseren Familien empfangen. Zum Schluss denke ich, dass ich unbedingt noch einmal nach Objezierze fahren, weil es dort so schön war.

 

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