Schüleraustausch der 9f nach Objezierze/Polen vom 24.9.-28.9.2001


Erlebnisse und Eindrücke - aufgeschrieben von Alexandra

 

Vom 24 - 28 September erlebten wir unsere Studienreise nach Polen. Die größte Spannung begann für uns auf der mehrstündigen Zugfahrt. Jeder von uns dachte wahrscheinlich daran, ob die Familie wo er hinkommen würde nett sei, oder was einen  im allgemeinen  dort in Objezierze erwarten würde. Auf jeden Fall überlegte sich jeder seine Gedanken und dazu hatte man genug Zeit auf der Zugfahrt.

Nach langer Zeit kamen wir dann endlich auf dem Bahnhof von Posen an. Dort wurden wir erst einmal freundlich von Adam Malinsky empfangen. Er war für uns der Ansprechpartner, wenn uns etwas nicht direkt gefallen hatte. In den ganzen 5 Tagen war er immer an unserer Seite. Von Posen an hatten wir noch eine einstündige Busfahrt vor uns. Sie war sehr lustig, denn die Spannung stieg immer mehr, wer zu wem in die Familie kommen würde.

Dann endlich waren wir da. Vor uns war ein Schlossähnliches Gebäude, welches im dunklen hell erleuchtet war. Gleich als der Bus vor dem Schloss hielt, sahen wir auch schon, dass wir on jeder Menge gleichaltrigen  Schülern am Eingang erwartet wurden. Nachdem wir unser Gepäck an die Seite gestellt hatten, gingen alle gemeinsam in einen großen Raum. Dort gab es Tee und Kekse für uns. Der Schulleiter hielt eine Rede für uns, dann sollte sich jeder mit ein paar Sätzen vorstellen.

Dann wurden wir endlich den Familien zugeteilt.

Ich kam zu der Familie Boguszyriska. Das Mädchen hieß Karolina. Gleich nachdem ich ihr zugeteilt wurde, gingen wir zum Ausgang, dort wurde ich auch ihrer Mutter und der 18-jährigen Schwester vorgestellt. Ihren Namen habe ich leider vergessen. Karolinas Mutter bestand darauf meinen Koffer zu nehmen und schon gingen wir los. Ich versuchte mich mit Karolina auf Englisch zu unterhalten.

Ihre Familie wohnte gleich zwei Strassen weiter im Ort. Das Haus war ein mehrstöckiges Wohnhaus. Wir gingen die Treppe hinauf, in der Wohnung drinnen traf ich auf den kleinen Hund on ihr, sie hieß Sarah. Ausserdem hatte sie noch einen kleinen Hamster. Ich gab ihr auch das Gastgeschenk. Sie war so überrascht und wollte es gar nicht annehmen. Ich hatte sie eher überredet das Geschenk zu nehmen. Dann gingen wir zu ihr ins Wohnzimmer, um etwas zu essen. Da lernte ich auch endlich den Vater on ihr kennen. Anschließend gingen wir mit einigen Freunden on ihr noch einmal raus. Da traf ich auch drei Mitschüler aus meiner Klasse wieder. In der Nacht schlief ich in Karolinas Zimmer und Karolina lag auf dem Sofa.

Am nächsten Tag mussten wir sehr früh aufstehen. Alle hatten sich in der Schule wieder getroffen und hatten ihre erste Erlebnisse, die sie mit den Gastfamilien gemacht hatten ausgetauscht. Fünf Minuten später mussten wir eine Schloss- und Schulführung über uns ergehen lassen. Der Schulteil war eigentlich sehr interessant, aber die Ahnentafel der früheren Schlossbesitzer weniger.

Etwas später wurden wir den Schülern der Schule vorgestellt.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Oborniki. Dort hatten wir einen Besuch beim Bürgermeister. Er war sehr freundlich

Danach konnte sich jeder entscheiden, ob er ins Hallenbad oder lieber etwas bummeln gehen möchte. Ich hatte mich für das Hallenbad entschieden. Das war echt super, es hatte eine lange Rutsche und zwei riesige Becken. Nach zwei Stunden fuhren wir mit dem Bus wieder zu der Schule zurück. Dann gingen wir mit unseren Gastgebern wieder zu ihnen nach Hause. Am Abend fand in der Schule ein gemeinsamer Abend mit selbstgesungenen Liedern statt.

An Mittwoch waren wir den ganzen Tag in Posen. Zuerst hatten wir dort Häuser und Kirchen besichtigt, doch dann hatte jeder noch etwas Freizeit und konnte in kleinen Gruppen bummeln gehen. Als wir dann abends wieder zurück kamen hatte Karolina mich noch beschenkt. Ein Portmonee und eine lustige Figur. Zuerst wollte ich nicht annehmen, denn ich wusste sie schenkt mir nur etwas, weil sie auch am Anfang on mir etwas bekam. Aber sie freute sich sehr als ich es dann doch angenommen hatte.

Am Donnerstag war unser letzter Tag. Denn Freitag fuhren wir wieder nach Hause. Zuerst fuhren wir Donnerstag früh auf den Markt. Auch als Polenmarkt bekannt.Jeder nutzte die Möglichkeit um noch einmal sein letztes polnisches Geld auszugeben.

Vom Markt aus fuhren wir direkt zu einer Wolfsstation. Es war ganz interessant.

Gleich danach fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zur Schule. Dort angekommen, backten einige Hörnchen, andere machten einen Mathewettbewerb mit und wieder andere bereiteten die Disco für den Abend vor. Bei dem Wettbewerb hatte jedes Land für den anderen ein paar Aufgaben gemacht, die die anderen dann lösen sollten. Später traf sich dann die ganze Klasse mit den polnischen Schülern an einem mit Tee und Hörnchen gedeckten Tisch wieder. Dort kamen dann auch einige Reporter hinzu. Zwei aus unserer Klasse wurden dann auch interviewt.

Am Abend traf sich dann die ganze Schule mit uns in der Disco, die wir gemeinsam vorbereitet hatten. Alle waren da. Es wurde noch ein richtig schöner Abend.

Bei der Familie zu Hause spielten wir am Abend noch Computer. On der Mutter bekam ich noch ein Geschenk. Leider musste ich dann auch schon meine Sachen packen.

Am nächsten morgen gab es dann für uns auch einen offiziellen Abschied. Wir überreichten den Schülern unser Klassengeschenk und verabschiedeten uns auch schon. Dann ist unsere Klasse auch schon in den Bus eingestiegen mit der Richtung Posen zum Bahnhof.

In Posen angekommen eilten wir auch schon wieder zu den Zügen. Nach einer langen Fahrt mit viel umsteigen kamen wir auch schon in Salzwedel an.

Obwohl es schön in Polen war, war ich doch wieder ganz glücklich zu Hause zu sein. Ich fand es aber auch Mal was neues, wenn man sich nur auf Englisch unterhalten kann. Erstaunlicherweise ging das sogar ganz gut.

 

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