Klassenfahrt der 10c nach Berlin/Potsdam vom 18.4.-21.4.2001
1. Teil


   
    
        

   

Ein Blick vom Fernsehturm auf das Rote Rathaus

    
   

    
    

Besuch des Bundestages im Reichstagsgebäude
www.bundestag.de

Donnerstag, den 19.04.2001
Zeit: 10.00 Uhr

Am Donnerstag den 19.04.01 besuchten wir den Reichstag. Um 10 Uhr hatten wir einen Termin mit Frau Wegener, der SPD-Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises. Doch sie war nicht da und so mussten wir mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Frau Dr. Glocke sprechen. Nach dem Gespräch durften wir uns auf die Besuchertribüne des Plenarsaales setzen. Eine Angestellte des Besucherdienstes erzählte uns etwas über die Geschichte und Architektur des Gebäudes. Anschließend beantwortete sie noch einige Fragen, die vom Publikum gestellt wurden. Danach sind wir mit einem Fahrstuhl zur Kuppel hinaufgefahren. Von oben hatte man einen wunderschönen Blick auf die Stadt.

Nils-Erik

   
    

Ausstellung Topographie des Terrors (Gestapo, SS und Sicherheitshauptamt)
www.topographie.de 

   
   

Bericht über die Ausstellung „Körperwelten"
www.koerperwelten.com

Am Freitag, den 20.04.01 gegen halb 9 Uhr, verließen wir das Jugendhotel und fuhren mit der S-Bahn zum Ostbahnhof zur Ausstellung „Körperwelten". In dieser Ausstellung werden präparierte Leichen zur Schau gestellt. Organe, Adern, Nervensysteme, alles was zum Körper dazu gehört, wurde hier ausgestellt. In gesundem sowie krankem Zustand z.B. Raucherlungen, Säuferlebern und Hirne mit und ohne Tumoren etc. Außerdem konnte man fehlgebildete und gesunde Embryonen (in den verschiedenen Entwicklungswochen) anschauen. Um ca. 9.15 Uhr erreichten wir den Ostbahnhof, wo wir erst mal den Weg zum Ausstellungsgelände, ein altes Gebäude am Postbahnhof, erfragten. Nachdem wir die Tickets gekauft hatten, machten wir Uhrzeit und Treffpunkt aus. So gingen wir dann Einzeln oder in kleinen Gruppen durch die Ausstellung. Zuerst konnte man einzelne Knochen, Gelenke mit und ohne Prothesen, Adern und ähnliches sehen. Später kamen dann Muskelaufbau, Skelett und Organe an die Reihe. Zu guter Letzt gab es Embryonen und Missgeburten zu besichtigen. Zu allen Ausstellungsstücken gehörten Schrifttafeln mit näheren Erklärungen. Im Eingangs- bzw. Ausgangsbereich gab es außerdem noch ein Modell, wie ein Organ präpariert wird. Nachdem wir uns um 11.30 Uhr wieder getroffen hatten, tauschten wir Meinungen aus und gingen wieder zurück zum Ostbahnhof, wo wir mit U- und S-Bahn zum Check Point Charly fuhren.

Ich persönlich fand diese Ausstellung total interessant. Es ist wirklich unvorstellbar, dass die Ausstellungstücke einmal lebendig waren. Es war faszinierend zu sehen wie ein Mensch aufgebaut ist.

Anne

    

   

„Die Stunde der Wahrheit"

Am Morgen des zweiten Tages, also am Donnerstag, besuchte uns ein Mitarbeiter von Sat.1 und fragte uns, ob wir Lust hätten zu einer Aufzeichnung der Show „Die Stunde der Wahrheit" zu kommen. Die Klasse hat daraufhin abgestimmt und als die Mehrheit dafür war, ging es dann um 17.30 Uhr mit der U-Bahn bis zum Zoologischen Garten, wo wir im Anschluss mit der S-Bahn bis zur Station Babelsberg gefahren sind. Von dort aus ging es noch ca. einen Kilometer zu Fuß bis wir beim Studio von Sat.1 angekommen waren. Dort gab es einen Empfang mit verschiedenen Getränken. Um ca. 19.30 Uhr waren wir im Studio, dort hat uns der sogenannte „Warm Upper" empfangen und Anweisungen gegeben, zum Beispiel wie die Studiogäste sich während der Aufzeichnung verhalten müssen. Um ca. 20.00 Uhr startete schließlich die Aufzeichnung. Der Moderator „Christian Clerici" hat dann auch vom Regisseur Anweisungen bekommen, die aber nicht immer glatt liefen und so mussten verschiedene Szenen wiederholt werden. Die Aufzeichnung war etwa gegen 22.00 Uhr vorbei, anschließend sind wir zurück zum Jugendhotel gefahren.

Mir persönlich hat die Aufzeichnung gut gefallen unter anderem weil man endlich weiß, was während der Werbepause passiert! Das verrate ich aber nicht. Lasst euch selber überraschen! Als es vom Werber hieß „es gibt in Mengen Süßigkeiten" habe ich mich gefragt, ob er die Sendung verwechselt hat, man durfte zwar ein oder zwei Bonbons aus einer Schale nehmen, aber ich habe mir darunter wirklich ein kleines bisschen mehr vorgestellt! Zur Aufzeichnung selbst kann ich nur sagen, man muss es einmal selbst miterlebt haben!!!!

Fabian

    
    
    
     

Filmpark Babelsberg
www.filmpark.de

Mittwoch, den 18.4.2001
Zeit : 13 Uhr – 18 Uhr

Der Filmpark in Babelsberg war ein mittelgroßes Gelände mit einigen Hallen, in denen Ausstellungen und Shows waren, zum Beispiel eine U-Boot-, eine Achterbahn- und Spacesimulation, die aber 5 DM extra gekostet hat. Um 14 Uhr wurde eine Stuntshow im Vulkan - eine Großbühne - gezeigt, wo uns die Stuntcrew Babelsberg ihr Können gezeigt hat. Auf dem Parkgelände gab es verschiedene Bereiche, zum Beispiel eine Westernstadt, eine Burg, einen Action Bereich, Daniels Bar aus GZSZ und etwas für die Kleinen, die z.B. bei der Produktion vom Sandmann zuschauen konnten. Hinzu kamen noch einige Hallen zu verschiedenen Serien und Filmen.

Sebastian

     
    
   
    

Das Museum am Checkpoint Charlie
http://museum-haus-am.checkpointcharlie.org

Gegen 12 Uhr waren wir vor dem Checkpoint Charlie. Checkpoint Charlie ist ein Museum vor, über und nach dem Mauerfall. Das Museum wurde in Berlin Kreuzberg eingerichtet. Das Museum ist über 3 ineinander übergehende Häuser verteilt. Es wurde sehr viel mit Bildern gearbeitet oder auch mit anschaulichem Material. Texte, die zur Bilderklärung dienen, wurden in 3 Sprachen dargestellt. Dieses Museum soll dazu dienen, die noch nicht wissenden Menschen über diese Zeit aufzuklären, ihnen zu zeigen, wie das Volk damals gelitten hat und wie erfinderisch man in der Not wurde.

Normalerweise hasse ich Museen. Auch bei diesem Museum hatte ich Vorurteile, die sich dann aber sehr schnell ins Gegenteil verwandelten. Das Museum war sehr schön gestaltet, interessant und auf gar keinen Fall zum Einschlafen. Die Texte zu den Bildern waren überhaupt nicht langweilig geschrieben, so dass es richtig Spaß machte weiterzulesen und mehr zu erfahren. Meiner Meinung nach könnte man gut 1 1/2 h –2 h in diesem Museum verbringen. Ich finde es sehr interessant über die Situation der damaligen Zeit informiert zu werden. Ich kann dieses Museum nur empfehlen.

Annina

     

Bericht zur Bahnfahrt

Am Mittwoch, den 18. April 2001 um 7.30 Uhr war Treffen zur Klassenfahrt nach Berlin am Schnegaer Bahnhof. Um 7.46 Uhr kam der Zug und wir fuhren nach Salzwedel, wo Frau König zustieg. Der erste Aufenthalt von 43 Minuten war in Stendal. Die Zeit nutzten wir, um einen Kaffee oder etwas anders zu trinken. Nach dieser kleinen Kaffeepause ging es weiter. Von Stendal sind wir dann ohne Aufenthalt nach Berlin, Bahnhof Zoo, gefahren. Dort stiegen wir um in die U-Bahn, die uns zum Sophie-Charlotte-Platz brachte, wo unsere Unterkunft war.

Um weniger Zeit zu verlieren, sind wir täglich mit der U-Bahn gefahren, denn die U-Bahn ist das schnellste Fortbewegungsmittel. Donnerstag stand eine Stadtrundfahrt mit den Bus an. Bei der Stadtrundfahrt haben wir viele Sehenswürdigkeiten gesehen.

Nach nur 4 Tagen und drei Nächten in Berlin, ging es wieder nach Hause. Zuerst mit der U-Bahn zum Bahnhof Zoo, dann mit dem Wochenendticket im Regionalzug bis Rathenow. Nach ca. 20 Minuten Aufenthalt in Rathenow konnten wir in den Zug nach Stendal einsteigen. Auch dort hatten wir noch einmal kurzen Aufenthalt. Von Stendal ging es über Salzwedel (wo Frau König wieder ausstieg, weil sie in Salzwedel wohnt) zum Schnegaer Bahnhof. Von dort wurden wir um 18.15 Uhr von unseren Eltern abgeholt.

Die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn verlief im großen und ganzen recht gut. Es gab keine großen Probleme, denn es war von den Lehrern gut organisiert. Ein bisschen nervig war das Umsteigen, weil unsere Taschen so schwer waren.

Felicitas

     

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