Die DRAWEHN-SCHULE CLENZE ... // Die Chronik der Drawehn-Schule Clenze

zur Chronik der Drawehn-Schule

 

Die DRAWEHN-SCHULE CLENZE ...

... ist die einzige Kooperative GesamtSchule des Landkreises. Sie war bis zur Bildung der neuen Oberschulen jahrelang die jüngste Schule unserer Region, obwohl sie als ehemalige Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe eine bereits nach Jahrzehnten zu zählende erfolgreiche Geschichte aufzuweisen hat: als KGS hat sie Schuljahresbeginn 1994 ihre Arbeit aufgenommen.
Der Weg auf die bildungspolitische Bühne war dabei so einfach nicht. Nur durch die engagierte Mithilfe der Elternschaft und mit Unterstützung einer knappen Mehrheit im Kreistag konnte der Umbau zu einer Schule für alle Kinder der Region mit dem kompletten schulischen Angebot - also auch gymnasialem - für den Sekundarbereich I gelingen. Inzwischen darf mit einigem Selbstbewusstsein behauptet werden, dass die Gesamtschule nach mittlerweile 20 Jahren des Bestehens auch viele ehemalige Kritiker von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen konnte.

Äußeres Zeichen dieser erfolgreichen Arbeit ist die über die Jahre stetig gewachsene SchülerInnenzahl. Mittlerweile werden von 85 Lehrkräften 910 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die aus der Samtgemeinde und dem gesamten Landkreis kommen.

Circa 70 SchülerInnen dürfen dieser Zahl noch hinzugefügt werden: Seit dem 01.08.2011 beherbergt die KGS eine Oberstufe als Außenstelle des Fritz-Reuter-Gymnasiums Dannenberg. Dieses per Gerichtsurteil vom Schulträger erstrittene Konstrukt ermöglicht es, dass die Clenzer GesamtschülerInnen in der ihnen vertrauten Lernumgebung und begleitet von den ihnen vertrauten Lehrkräften ihr Abitur ablegen. So bestanden die ersten OberstufenschülerInnen im Sommer 2013 erfolgreich die Abiturprüfung in der Außenstelle des Fritz-Reuter-Gymnasiums an der Drawehn-Schule.

Baulich hat es gewaltige Veränderungen gegeben! Der erste Erweiterungsbau, bestehend aus 6 neuen Klassenräumen und einer neuen Verwaltung, den wir im April 1998 beziehen konnten, war schnell wieder zu eng geworden. „Schuld" daran sind bis heute unter anderem das hohe Engagement aller hier Beschäftigten wie die besondere Konzeption, nach dem wir als Gesamtschule arbeiten. Seit Ende 2006 mindern insgesamt 10 neue Container-Klassenräume die Raumnot.

Mit dem Ausbau zur Ganztagsschule ab 2007 wurde eine zusätzliche bauliche Erweiterung der Schule notwendig mit einem Investitionsvolumen von über 7 Millionen €: ein komplett neuer Trakt für den MuKuBi-Bereich und eine wunderschöne Mensa gehören seit 2010 zum Gebäudeensemble. Als jüngste Ausbaustufe sind im Jahr 2012 ein neuer Verbindungsgang mit einem Bistro und eine neue Toilettenanlage für die Schülerschaft fertiggestellt worden. Auch eine seit Jahren geforderte räumliche Erweiterung der Naturwissenschaft um zwei weitere Fachräume wurde im selben Jahr vollendet.

Im Sinne der Forderung, dass Schule heute in einer sich unglaublich schnell verändernden Welt auch eine sich selbst weiterentwickelnde, also lernende Institution sein soll, waren wir folgerichtig eine der niedersächsischen Pilotschulen für Programmentwicklung, die nach EFQM zertifiziert worden sind. Bis heute ist daraus nicht nur ein Schulprogramm entstanden, sondern wir haben daran gearbeitet, unsere Konzeption zu analysieren, vorhandene Schwächen zu erkennen und Stärken zu entwickeln. So arbeiten wir zukunftsweisend seit Sommer 2011 nach einem neuen Rhythmisierungskonzept, das mit 80-minütigen Unterrichtsblöcken und einem schülerorientierten didaktisch-methodischen Konzept stets auf eine optimale Ausbildung unserer SchülerInnen ausgerichtet ist.

Seit dem Schuljahr 2013/14 wird in Kooperation mit dem Fritz-Reuter-Gymnasium Spanisch als neu beginnende Fremdsprache ab Kl. 10 angeboten. So sind auch für ehemalige SchülerInnen des RS- und HS-Zweiges, die in der Sek. I keine 2. Fremdsprache erlernt haben, die letzten Barrieren zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe beseitigt und damit die Bildungsmöglichkeiten für alle GesamtschülerInnen noch einmal deutlich erweitert worden.

Das erklärte Ziel der Weiterentwicklung der Drawehn-Schule als Gesamtschule wird auch in Zukunft darin bestehen, eine „gute Schule" zu machen, in der sich alle Beteiligten wohl fühlen und alle SchülerInnen erfolgreich lernen können!

U. Marx


© 2001 - design by blueboxx webdesign - content management by web-team