Umweltschule in Europa: Umwelt und kulturelles Erbe

Der Projektbeitrag „Umwelt und kulturelles Erbe“ ist im wesentlichen aus der Arbeit an einem COMENIUS-Projekt heraus entstanden.

Über drei Jahre hinweg hat eine Klassenstufe der Drawehn-Schule zusammen mit insgesamt 12 Lehrkräften im Rahmen von Projekttagen und während des Unterrichts gearbeitet.

Als Ergebnis konnten zwei Ausstellungen präsentiert werden, außerdem wurde eine Webseite gestaltet, die über die Schulhomepage unter Projekte --> Comenius  abgerufen werden kann. Ziel der Aktivitäten war es, die Schülerinnen und Schüler mit den Besonderheiten der Umwelt in unserer Region vertraut zu machen und sie für die Entstehungsbedingungen und den Zusammenhang von Umwelt und Kultur zu sensibilisieren.

Dazu haben sich die Projekte zunächst damit beschäftigt, die unmittelbare Umgebung der Schule zu erforschen und die Perspektive in den folgenden Jahren auf den Landkreis und die Region erweitert. Dabei wurde zu Themen wie „Clenze – unser Wohnort“, „Rundlingsdörfer im Wendland“, „Die Kuh-Tour“, „Elbe – ein Fluss im Aufruhr“ und vielen anderen gearbeitet. Die Ergebnisse der Projektarbeit wurden mit COMENIUS-Partnerschulen in Frankreich, Italien und Irland ausgetauscht.

Unabhängig vom COMENIUS-Projekt  wird der Schwerpunkt der Umweltbildung an der Drawehn-Schule durch schulzweigübergreifende Projektarbeit in den Jahrgängen unterstützt. Im 7. Jahrgang arbeiten die verschiedenen Unterrichtsfächer an einem Projekt zum Thema „Müll“, im 8. Jahrgang folgt dann das „Wasser-Projekt“. Schülerinnen und Schüler lernen Umweltbildung als einen selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts und als wichtiges Element schulformübergreifender Zusammenarbeit kennen.

Einen weiteren Aspekt der Umweltbildung stellen die Aktivitäten im Bereich „Energie-Contracting“ dar. Seit Beginn des Schuljahres 2002/03 existiert an der Drawehn-Schule eine Arbeitsgruppe, der ein Kollege und eine Kollegin, Schülerinnen und Schüler sowie der Hausmeister angehören. Diese Arbeitsgruppe hat systematisch in verschiedenen Bereichen den Umgang mit Energieressourcen in der Schule analysiert, veröffentlicht und Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die sich zur Zeit in der Umsetzung befinden.
  
Kontakt:
Matthias Pudor, komm. Fachbereichsleiter Mathematik/Naturwissenschaften


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