Urkunden ausgetauscht

Drawehn-Schule Partner einer polnischen Schule


    

    

© Die Schulleiter Roman Ostrowski aus Objezierze (links) und Rainer Schlademann von der Drawehn-Schule in Clenze besiegelten mit einem Händedruck und dem Austausch der Partnerschaftsurkunden die freundschaftliche Verbindung zweier Ausbildungseinrichtungen. Aufn.: K.-F. Kassel.

fk Clenze. Großer Tag an der Drawehn-Schule, der Kooperativen Gesamt-schule (KGS), in Clenze. Was zwei Jahre lang vorbereitet wurde, bekam nun den offiziellen Stempel.

 

Die Lehrer versammelten sich zur Feierstunde in der Pausenhalle. Die Schüler hatten frei. Wie auf der großen Bühne tauschten zwei Parteien die Urkunden. Es sind Partnerschaftsurkunden, die von zwei Schuldirektoren unterzeichnet wurden. Aus Objezierze war Schulleiter Roman Ostrowski mit Vertreter Krzysztof Filipowiak und Dolmetscher Adam Malinski angereist.

 

Für Clenze unterschrieb KGS-Schulleiter Rainer Schlademann. Der Kontakt zwischen beiden Schulen begann im August 2001. Man könne also schon etwas vorweisen bei der Unterzeichnung der Urkunde, meinte Schlademann. In den beiden Jahren fuhren Lehrerdelegationen mehrfach hin und her. Polnische Schüler verbrachten einen Kreativkurs an der damals noch kreiseigenen Jugendfreizeitstätte Wittfeitzen. Deutsche Schüler fuhren nach Polen und kamen zumeist mit begeisterten Berichten über die erfahrene Gastfreundschaft zurück.

 

Auch in diesem Jahr steht ein Schüleraustausch an. Nach Ostern fahren Clenzer Schüler nach Objezierze in der Provinz Posen. Anschließend kommen polnische Schüler in den Südkreis. Das wichtigste Ziel der Schulpartnerschaft sei es, den Jugendlichen Möglichkeiten zu eröffnen, erklärte Ostrowski.

    

    

© Die Partnerschaft zwischen der Drawehn-Schule in Clenze und der Schule in Objezierze in Polen ist vor kurzem zwischen den beiden Schuldirektoren Rainer Schlademann und Roman Ostrowski (Foto) bei einem Festakt in Clenze besiegelt worden. Aufn.: K.-F. Kassel.

Das Lernen von Fremdsprachen und ein Beitrag zu einer offenen Weltanschauung seien die weiteren Motive. Eine hatte damit bereits angefangen. Elternsprecherin Annedore Christensen hielt ihre Rede komplett in Polnisch und ließ ihre deutschen Zuhörer über den Inhalt rätseln. Direktor Schlademann beschrieb die Schule in Objezierze. Sie sei teilweise in einem Bau aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Anders als in Deutschland müsse sich die Schule teilweise privat finanzieren. Deshalb ist ein anderer Teil des restaurierten Gebäudes ein Hotel und Restaurant. Die Einnahmen aus der Gastronomie fließen in den Schulbetrieb.

 

Lob für ihre Partnerschaft erhielten die Schulen vom 1. Kreisrat Martin Schultz. Die Kreisverwaltung schätze die Aktivitäten der KGS, erklärte er. Die Feierstunde wurde begleitet von der Bigband-Klasse 2001.


© 2001 - design by blueboxx webdesign - content management by web-team