Projekttage der KGS der Unfallverhütung gewidmet
Unfallzahlen mit Schülerbeteiligung steigen seit kurzem wieder


    

    

© Rolf Engelmann vom ADAC Hamburg gelang es, mit den Schülern die Formel "Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg" am praktischen Beispiel zu erarbeiten. Aufn.: G. Bensemann.

 

CIenze (gb). Die Unfallzahlen, an denen Schüler und Schülerinnen beteiligt sind, steigen in letzter Zeit wieder.

 

Grund genug für die Drawehn-Schule Clenze am Donnerstag und Freitag vorvergangener Woche, der Unfallverhütung zwei Projekttage zu widmen. Jahrelang führte dieses Thema in mancher Schule ein ungeliebtes Schattendasein - nicht so in Clenze. Schüler auf das Leben vorzubereiten: dazu gehört auch das Verhalten im Straßenverkehr sowie das Verständnis für das Verhalten anderer.

 

Die Eltern der Schulkinder können dem Organisationsteam unter Federführung von Lehrer Holger Müller dankbar sein für seine nachahmenswerte Initiative: " Wir haben uns bemüht, viele externe Personen und Einrichtungen zu gewinnen", sagt Müller. DRK, Verkehrswacht, ADAC, Polizei, Fahrschullehrer, die Motorradwerkstatt Meier Clenze sowie Optikerfachgeschäft Willam aus Lüchow boten ihr Fachwissen an - und sind Beweis, dass die Bemühungen der Organisatoren gelungen sind.

 

Die 640 Kinder der Schule bekamen völlig neue Einblicke: Wann sieht mich der andere Verkehrsteilnehmer - etwa im Rückspiegel -, wie und wann reagiert er, wie lang sind Bremswege: beeindruckend, was sich das Lehrerteam für die Schüler ausgedacht hatte. Ziel war es, handlungsorientierten und möglichst anschaulichen Unterricht zu bieten. Allein 80 Schülerinnen und Schüler waren bereit, an zwei Tagen an einem Erste-Hilfe-Kurs der DLRG teilzunehmen - ein Beweis für den Lerneifer.


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