KGS: Sponsorenlauf für geschädigte Kinder
KGS Clenze hilft Tschernobyl-Opfern mit bisher 5 000 Euro


    

    

© Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 10 der KGS Clenze liefen für einen guten Zweck: Sponsoren zahlten pro Runde; das Geld geht an geschädigte Tschernobyl-Kinder. Aufn.: G. Bensemann.

gb Clenze. Für besondere Aktivitäten, neue Gedanken und eigenverant- wortliches Handeln ist die KGS Clenze immer gut. Das hat sich herumgesprochen. So fand vor kurzem auf dem Sportplatz in Clenze ein Sponsorenlauf für die Kinder von Tschernobyl statt.

 

Die Stiftung des Landes Niedersachsen hatte die Schulen aufgefordert, sich an dem landesweiten Wettbewerb zu beteiligen. Dies stieß in Clenze auf breite Zustimmung. Was war für Interessierte zu tun? Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich selber einen oder auch mehrere Sponsoren suchen und sich einen Sponsorenvertrag   unterschreiben lassen. Darin wurde der Geldbetrag vom Sponsor selbst festgelegt, z. B. 50 Cent pro Runde, für die Laufleistung "ihres" Läufers.

 

Das so „erlaufene" Geld soll den schwer erkrankten Kindern aus dem Gebiet der Reaktorkatastrophe von 1986 zu Gute kommen. Die Stiftung überlässt den Schulen 50 Prozent der erzielten Einnahmen. In der KGS Clenze beschloss man, den erlaufenen Betrag ohne Abzüge für die gute Sache weiterzuleiten.

    

    

© Mitinitiator und Sportlehrer Dr. Thomas Ehlers bei der Begrüßung. Aufn.: G. Bensemann.

 

So kam denn bei der Schulleitung auch Freude auf, als sich 250 Teilnehmer anmeldeten, die mit großem Eifer Sponsoren gewonnen hatten. Mitinitiator Dr. Thomas Ehlers, der zusammen mit seiner Kollegin Susanne Hilbig-Rehder alles gut vorbereitet hatte, begrüßte dann auch erfreut die vielen Teilnehmer und Zuschauer. Gleichzeitig an 14 Startplätzen wurde im Stadionrund bei flotter Musik angelaufen und die Runden gezählt. Bis 12.45 Uhr kamen so viele tausend Euros in die Spendenkasse, die für die gute Sache überwiesen werden  können. Mancher Schüler merkte schon nach wenigen Runden, dass es gut wäre, einmal wieder mehr Sport zu betreiben. 2520 Bahnrunden waren das stolze Ergebnis aller Laufbemühungen. Der beste Schüler lief 29 Runden. Offensichtlich machte es allen Beteiligten Spaß und Lehrer und Schüler setzten ein Zeichen, dass ihnen das Leid anderer Menschen nicht gleichgültig ist. Susanne Hilbig-Rehder ist überwältigt von dem bisherigen Ergebnis des Sponsorenlaufes der KGS. Die Endsumme steht noch immer nicht fest. Bisher wurden von den Sponsoren über 5 000 Euro eingezahlt. Diese Summe hatte niemand erwartet.


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