"Verständigung fördern"
Lehrkräfte waren in Polen - Im September reisen Schüler


    

lr Clenze. »Dzien Dobry» heißt auf Polnisch Guten Tag: Das und noch einige weitere Vokabeln haben acht Kolleginnen und Kollegen der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Drawehn Schule in Clenze bei ihrem ersten Besuch im polnischen Landkreis Orborniki gelernt. Vier Tage lang hatten sie Gelegenheit, sich mit Lehrerinnen und Lehrern der polnischen »Zespol Szkol Adama Mickiewicza» in Objezierze auszutauschen und die angestrebte Schulpartnerschaft zwischen der dortigen Mittelstufe und der KGS zu planen.

Gerade im Bereich der Schulentwicklung verspricht der Austausch Interessantes, so Clenzes stellvertretende Schulleiterin Susanne Rehder. »Um unsere Ausstattung verbessern zu können, unterhalten wir einen kleinen Hotelbetrieb auf dem Schulgelände», erklärte Direktor Roman Ostrowski. Wie auch in anderen Bereichen werden hier Schüler und Schülerinnen ausgebildet: Eigentinitiative und »learning by doing» sind das Motto.

Bereits in diesem Monat wird die erste Schulklasse aus Clenze zum Austausch gen Objezierze aufbrechen. »Vor allen Dingen geht es darum, Vorurteile abzubauen und Verständigung zu fördern», so Klassenlehrer Holger Müller. Weitere Aktivitäten, wie die Teilnahme von polnischen Gästen am alljährliche stattfindenden »Kaffee, Kunst und Kuchen»-Nachmittag in der KGS im Dezember sind geplant, ebenso ein Gegenbesuch der Kolleginnen und Kollegen aus Objezierze und gemeinsame Sportveranstaltungen. Die Angestrebte Schulpartnerschaft kann ein weiterer Beitrag zur Vertiefung der Beziehungen zwischen den Landkreis Lüchow-Dannenberg und Oborniki werden.


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