Das Suchtmobil auf Zwischenstation in der Drawehn-Schule Clenze


Jugendliche beginnen immer früher, Erfahrungen mit Alkohol, Cannabis oder anderen Suchtmitteln zu machen. Für sie ist ein Rausch oft ein Höhenflug: Auch wenn der Absturz spätestens am nächsten Tag folgt - für viele ist er nur ein notwendiges Übel. Deshalb merken viele Jugendliche erst, wenn sie schon in der Falle sitzen, dass Alkohol und Drogen in ihnen ihr zerstörerisches Eigenleben entwickelt haben.

 

Um ihre Schülerinnen und Schüler über Suchtmittel aufzuklären und ihnen Beratung anzubieten, hatten sich die Lehrkräfte entschlossen, das „Suchtmobil“ an die Drawehn-Schule Clenze zu holen. Sie hatten damit auch eine Anregung der Elternschaft der Schule aufgegriffen.

 

Am Dienstag, dem 12. Dezember 2006, war es nun soweit. Mit den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen redete der Berater von Suchtmobil e.V., Wolfgang Kiehl, über die Gefahren von Drogen. Kiehl informierte die Jugendlichen aus erster Hand, denn er weiß aus eigener Erfahrung, wie lang und schwer der Weg ist, sich wieder aus der Sucht zu befreien. Sein Konzept: Klare Worte ohne Bevormundungen, mit fundiertem Wissen und völlig vertraulich.

 

Und auch die Lehrkräfte kamen an diesem Tag nicht zu kurz: In einer Nachbesprechung erhielten sie Tipps und Hinweise zur weiteren Behandlung des Themas im Unterricht. Denn mit dem Besuch des „Suchtmobils“ hört die Suchtberatung an der Drawehn-Schule Clenze nicht auf. Im Gegenteil - er ist ein Baustein im Konzept der Suchtvermeidung und Suchtberatung.

 

M. Pudor,

Fachbereichsleiter Mathematik / Naturwissenschaften / Informatik

 

Link zur Seite des Suchtmobils: www.suchtmobil.de

 

Auf dem Foto: Wolfgang Kiehl vom Suchtmobil

  

 
  

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