KGS-Schüler traten als Straßenkinder auf


Zum achten Mal veranstaltete terre des hommes Deutschland den bundesweiten Aktionstag „Straßenkind für einen Tag“ – die Teilnahme der Drawehn-Schule Clenze  ist bereits gute Tradition. Viermal schon informierten Schüler der KGS die Öffentlichkeit von diesem Thema und sammelten auf kreative Weise Spenden für Kinder in Not.

Die Klasse 7e erinnerte sich an die Erlebnisse und den Erfolg vor einem Jahr und wollte sich erneut dieser Aufgabe stellen. Mit viel Einsatz konnten die 25 Schülerinnen und Schüler von Klassenlehrer Stefan Zauner ihr Vorjahresergebnis noch mal steigern und 483,34 Euro Spenden an die Hilfsorganisation überweisen.

Mädchen hatten Kuchen und Plätzchen gebacken, die zusammen mit heißen Getränken gegen Spenden angeboten wurden. Andere organisierten einen kleinen Spielwaren-Flohmarkt.
Sechs Jungen – allesamt Mitglieder der Schüler-Bigband - spielten vor der Volksbank mit Kongas und Blasinstrumenten heiße Rhythmen wie „Tequila“. Andere verteilten Luftballons und Papiertüten, die aus Projekten stammen, welche terre des hommes unterstützt. 

Weltweit leben ca. 100 Mio. Kinder auf den Straßen, ohne Chance auf Freizeit und Spiel, können nicht zur Schule oder gar eine Ausbildung erwarten. Sie helfen sich selbst um wenigstens zu überleben, indem sie Lumpen sammeln, Lasten tragen, betteln, stehlen, Zeitungen verkaufen. Manche aber werden misshandelt, von Eltern getrennt oder landen gar als Kindersoldaten im undurchschaubaren Bürgerkriegsdschungel mancher Staaten. Terre des hommes unterstützt einheimische Initiativen, die Schulen oder Kinderschutzzentren bauen, betreuen kriegsverletzte Kinder oder Bewässerungsprojekte. Am 20.November 1989 hatte die UNO die Kinderrechtskonvention beschlossen. Daran erinnert jährlich dieser Aktionstag, der diesmal auf den Montag verschoben wurde.  

Stefan Zauner

    

  Klasse 7e mit Klassenlehrer Stefan Zauner (2. von rechts)


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