Model European Parliament (MEP) vom 7. bis 9. November 2003 in Kerkrade


  

Auch in diesem Jahr hat eine 6-köpfige Gruppe, bestehend aus 10. Klässlern, an der Simulation des Europaparlaments in Kerkrade/ Niederlande teilgenommen.
Nach einer intensiven Vorbereitungszeit (Dienstag- und Mittwochnachmittags) ging es dann am Freitag, dem 7.11.03 um 7.45 Uhr, mit formeller Kleidung im Gepäck, auf die Reise.
Wir nutzten die Zeit im Zug um unsere vorbereiteten Reden zu den jeweils 2 Themen noch zu üben und nach diversen Zugverspätungen (man kennt ja die Bahn) kamen wir dann um 17.00 Uhr im imposanten Klostergebäude des Rolduc-Konferenzzentrums an. Auf Grund der Verspätung hatten wir keine Zeit mehr um unsere Zimmer zu beziehen und saßen einige Minuten später, noch etwas überfordert, im "Fraction Meeting". 
Nach dem Abendessen konnten wir uns dann endlich umziehen und dann ging es in die Komiteesitzungen. Nach dem Lobbyingprozess, in dem wir unsere Meinungen inoffiziell austauschten, hielten wir dann also unsere Reden und es gab lange Diskussionen, an denen wir KGS-ler uns eher wenig beteiligten, da dort viele ältere Schüler (wahre Englischgenies) waren, um eine gemeinsame Position zu den Themen zu erarbeiten. Selbstverständlich alles auf Englisch. Am Samstag vollendeten wir nach der Eröffungszeremonie, in der ein General der US Army eine ziemlich lange Rede hielt, diese Arbeit nach 6 Stunden Komiteesitzung (mit einem wirklich guten Mittagsessen zwischendurch). 
An diesem Abend fand die erste Plenarsitzung, in der über 2 Resolutionen abgestimmt wurde, statt. In der großen Aula des Konferenzzentrums waren wir in unsere Fraktionen eingeteilt. Durch Heben der "Code"-Plakate und ein "present" wurde unsere Anwesenheit überprüft. Es folgten lange Diskussionen über den Irak, Rassismus und genveränderte Nahrungsmittel.
Den Rest des Abends verbrachten wir im "Barren-Keller" - einer urigen Bar im Untergeschoss des alten Klosters.
Am nächsten Tag wurde im Parlament wieder um weitere Resolutionen diskutiert und abgestimmt. Sie handelten z.B. von Doping und Einwanderung. Es haben sich alle durchgesetzt, außer eine, die formell und inhaltlich nicht stimmte.
Obwohl noch nicht alle "Common Positions" diskutiert und abgestimmt wurden, endete die Parlamentssitzung ("GA" = "General Assembly") vor dem Lunch. Nach ca. 1½ Std. Pause begann die Abschiedszeremonie, bei der der "Best Delegate"-, "Best School"- und noch andere Awards verliehen wurden. Die Präsidentin und die Kommissionspräsidentin haben Reden gehalten und das "MEP" beendet.
Um 15.15 Uhr startete unsere erlebnisreiche und lustige 7½-stündige Rückfahrt. Wie auch bei der Hinfahrt passierten viele nicht eingeplante Dinge. Obwohl wir eine Stunde früher in Kerkrade losgefahren sind, was auch sehr kurzfristig entschieden wurde, verpassten wir Züge und mussten dann warten und andere Züge nehmen.
Doch dieses ganze "Bahn-Chaos" machte uns nicht so viel aus, wir hatten viel Spaß, wie auch auf der Hinfahrt, und waren glücklich, dass alles relativ gut gelaufen war. Um 22.45 Uhr kamen wir dann ganz kaputt in Uelzen an. 
Nun war das Wochenende, auf das wir und nun ca. 2 Monate vorbereitet hatten, schon vorbei, doch alle von uns haben viele neue Leute kennen gelernt und neue Eindrücke gewonnen.

(Maren, Anna, Ulrike, Katharina, Amelie, Armin) 

  

  

  

  

  

  

  

  


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