Der Fachbereich Wirtschaft stellt sich vor


Neben der Vermittlung von Kenntnis wirtschaftlicher Zusammenhänge ist die Entwicklung von Berufswahlkompetenz bei den Schülerinnen und Schüler die zentrale Aufgabe des Faches Wirtschaft.

 

Bei der Entwicklung der Berufswahlkompetenz stehen wiederum die Praktika, die in den 8. und 9. Hauptschulklassen, in den 9. und 10. Realschulklassen bzw. in der 10. Gymnasialklasse durchgeführt werden, im Zentrum unserer Bemühungen. Dabei kann es durchaus ein voller Erfolg sein, wenn eine Schülerin nach zwei Wochen zurück in die Schule kommt und mitteilt: "Dieser Beruf ist garantiert der falsche für mich!" Denn dann sind Kopf und Herz frei, ganz andere Berufe zu erkunden. Besonders dankbar sind wir allen Betrieben, die auch in wirtschaftlich schweren Zeiten unsere Schülerinnen und Schüler aufnehmen und oft zeitintensiv betreuen und so einen Einblick in die Arbeitswelt vermitteln, wie Schule alleine es nicht leisten kann. Vielen Dank!

 

Hervorragend unterstützt werden wir in unserer Arbeit die "Berufswahlkompetenz" zu fördern, von Frau Hadenfeldt von der Agentur für Arbeit. Sie berät die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband und in Einzelgesprächen bei uns im Haus, indem sie Wege aufzeigt, wie es nach der Schule weitergehen kann. Eingebunden in diese Arbeit ist für die Klassen des Hauptschulzweiges ein Besuch im Berufsinformationszentrum, kurz BIZ, in Uelzen. Auch die Eltern werden von Frau Hadenfeldt in ihre Beratungsarbeit integriert. In der Regel geschieht dies durch einen Elternabend kurz vor dem ersten Betriebspraktikum und auf einer Informationsveranstaltung zusammen mit Herrn Dechand von den Berufsbildenden Schulen Lüchow Anfang Dezember oder auch bei den individuellen Beratungen bei uns im Haus, zu denen Eltern herzlich willkommen sind.

 

Damit unsere Schülerinnen und Schüler wirtschaftliches Handeln, Denken und sogar Arbeiten nicht nur im Praktikum wirklichkeitsnah erfahren und damit auch verstehen, haben wir in den vergangenen Schuljahren immer wieder  Schülerfirmen gegründet und sogar eine Schülerfirmenmesse mit über zwanzig teilnehmenden Firmen in der Sporthalle ausgerichtet. 2012 wurde die Schülerfirma Drawehn-Company mit 10 Abteilungen neu gegründet. Nähere Informationen dazu findet man unter
http://drawehn-company.jimdo.com/.

 

Des Weiteren zeichnet eine Reihe von Projekten den Fachbereich Wirtschaft aus. So gibt es zum Beispiel im 8. Hauptschuljahrgang das dreitägige Projekt "Stärken stärken",  in dem die Schülerinnen und Schüler herausfinden sollen, wo ihre Begabungen liegen und welche Berufe eventuell dazu passen. Höhepunkt des Projekts ist immer ein gemeinsamer Abend  mit den Erziehungsberechtigten, denen die Kinder in der "Manege der Stärken" ihre besonderen Fähigkeiten präsentieren.

 

Im "Projekt 3:1" besuchen mehrere  Personalchefs der Region die zehnte Klasse des Hauptschulzweiges und simulieren mit den Schülerinnen und Schülern Bewerbungsgespräche in Kleingruppen bzw. reflektieren mit ihnen ihre zuvor eingereichten Bewerbungsmappen.

 

Bereits zum vierten Mal machte sich eine Gruppe auf eine "Berufsorientierende Fahrradtour" durch unseren Landkreis. Diesmal war es die Klasse 8a, die im Mai eine Woche lang von Betrieb zu Betrieb radelte. Die Unternehmen wurden zuvor von den Schülerinnen und Schülern ausgesucht und informiert. Während der Tour begrüßten die zuständigen Schülerinnen und Schüler die Verantwortlichen für die Betriebsbesichtigungen  und moderierten die Führung an bzw. dokumentieren sie auch. So ist diesmal als Ergebnis ein Fotobuch entstanden.

 

Seit drei Jahren gibt es bei uns an der Schule Mentoring. Zurzeit begleiten neun Mentorinnen und Mentoren elf Schülerinnen und Schüler aus dem Hauptschulzweig. Ziel des Monitorings ist es, den Schülerinnen und Schülern den Übergang aus der Schule in die Berufswelt zu erleichtern. So werden zum Beispiel durch die Mentorinnen und Mentoren  Bewerbungen korrigiert, bei der Suche nach Praktikumsplätzen geholfen, auf die Einhaltung von Fristen geachtet oder gemeinsam Stärken der Jugendlichen formuliert. Der erforderliche  Zeitaufwand hängt dabei vom Bedarf des Jugendlichen ab und ist zwischen Mentorin/Mentor und Schülerin/Schüler auszuhandeln.

Unsere Mentorinnen und Mentoren treffen sich alle sechs Wochen zum Stammtisch im Clenzer Kulturladen um sich auszutauschen. Betreut werden sie unter anderem von der Steuerungsgruppe des Landkreises, in der ich seit Februar 2001 Mitglied bin.

 

Sehr wichtig für die Arbeit im Fachbereich Wirtschaft ist Angelika Wrobbel, unsere Schulsozialarbeiterin. Der Schwerpunkt ihrer Tätgkeit ist es ebenfalls, Hauptschülerinnen und  Hauptschülern den Übergang von Schule in Beruf bzw. ins berufsbildende Schulwesen zu erleichtern. So ist Frau Wrobbel erste Ansprechpartnerin unserer Mentorinnen und Mentoren und von Frau Hadenfeldt. Bei fast allen individuellen  Beratungsgesprächen ist sie dabei, so dass einen ausgezeichneten Überblick über die Berufspläne unserer Schülerinnen und Schüler hat. Besonders im Februar unterstützt sie viele Schülerinnen und Schüler bei der schriftlichen Anmeldung zu Berufsbildenden Schule in Lüchow und sorgt dafür, dass alle erforderlichen  Unterlagen rechtzeitig auf dem Tisch liegen.

 

Gert Hannemann, Fachbereichsleiter

 

Links zur Berufsorientierung der Bezirksregierung Weser-Ems

 

Zur Ausbildungsbörse AUBI-plus

 

       

 


© 2001 - design by blueboxx webdesign - content management by web-team