Fachwerkhäuser


Zwei-, Drei- und Vierständerhäuser

 

Die Ständer des Hauses tragen die Deckenbalken und die Dachlast. Beim Zwei-ständerhaus bilden zwei Reihen von Ständern, die die breite Diele begrenzen, das tragende Gerüst.

 

Das Dreiständerhaus erhält für die Übernahme der Balkenlast als eine dritte Ständerreihe eine hochgezogene Außenwand, während die andere, meistens zur Wetterseite hingeneigte Kübbungswand niedrig bleibt. Die große Scheunentür rückt aus der Mitte des Hauses, das mit den unterschiedlichen Traufenhöhen einen „einhüftigen“ Eindruck macht.

 

Der Vierständerbau bietet die Endstufe des Gerüstbaues. Die Deckenbalken werden nun von Vierständern getragen. Die beiden Außenwände und die mittleren Dielenwände übernehmen diese Funktion.

 

 

Der Wendenknüppel

 

Der „Wendenknüppel“ oder auch genannt „Giebelspitze“ ist an vielen alten wendischen Fachwerkhäusern zu sehen. Der Wendenknüppel ist ein Giebelschmuck, der wendische Häuser kennzeichnet und sonst keine besonderen Funktionen erfüllt. Er hatte ganz verschiedene Motive und Formen. Er wurde aus Holz oder Metall hergestellt und in wirtschaftlich guten Zeiten aus Zinn.


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