Lena


         

                          Lenas Großmutter                            Lena

 

Was weiß ich eigentlich über meine Oma und ihre Kindheit?

 

Meine Oma ist 1931 geboren. Ihr Mädchenname war Liesel Schrader. Sie hatte einen Bruder der Otto hieß.

 

Was mir meine Oma aus ihrer Kindheit erzählt hat.

 

Bei meiner Oma in der Familie war das Verhältnis gut, sie hat sich wohlgefühlt . Sie wohnte in der Schulwoche in einer Pension in der Stadt, wo ihre Schule war. In der Pension musste sie sich mit einem

Mädchen ein Zimmer teilen. Meine Oma hatte eigenen Besitz, einen Hund  und eigene Bücher.

Ihr Lieblingsbuch hieß „Das Nesthäkchen“ , das von einer  Jüdin geschrieben worden war.

Schulbücher hatte sie auch eigene. An den Abenden hat sie viel gelesen. Aufgeklärt wurde sie durch die Eltern.

Gewaschen hatte sie sich jeden Tag ein bischen, aber gründlich einmal in der Woche.

Ihr Vater war ihr Idol. Meine Oma durfte mit 16 zum ersten Mal alleine abends weggehen.

Ihren ersten Freund hatte sie auch mit 16. Auf die Idee, bei Freunden zu übernachten ist keiner gekommen.

Die Kleidung meiner Oma sah so aus, dass sie Kleider mit Kniestrümpfen und im Winter darunter eine Trainingshose trug. Die Mode waren aber Dirndlkleider, die sie sich aber nicht leisten konnte.

Taschengeld bekam sie nicht. Omas Lieblingsgericht waren  Kartoffelklöße.

In der Schule aß sie mitgenommenes Brot. Die Schule ging von 8.00Uhr bis 13.00 Uhr.

Und meine Oma ist zu Fuß zur Schule gegangen. Es wurden die Fächer Deutsch, Englisch, Mathe, Erdkunde

und Geschichte unterrichtet. Sie ging 10 Jahre auf die Grund- und Realschule. Samstags war normal Schule.

Sie war eine mittelmäßige Schülerin. Die Hausaufgaben waren normal viel. Der Musiklehrer meiner Oma hat die Schüler manchmal mit dem Geigenstock geschlagen. In der Freizeit spielte sie meistens Brennball. An ihrem Geburtstag bekam sie von ihren Eltern einen Kuchen.

Freunde wurden nicht eingeladen. Die Hitlerzeit fand sie nicht gut. Es gab einen großen Gruppenzwang.

Mittwochs und samstags gab es ein Dienst bei den Jungmädeln. Sonntagmorgen gab es Propagandafilme (Werbefilme für die Partei von Hitler).


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